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Mittwoch, Februar 8, 2023

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Strom sparen mit einer Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlagen sind in der heutigen Zeit wohl so gut wie jedem ein Begriff.

Denn immer mehr Haushalte machen Gebrauch von Solarstrom, um damit den eigenen Strom zu produzieren. Dies erfolgt meistens mit dem Gedanken daran, letzten Endes Stromkosten sparen zu können. Aber wie funktioniert eine Photovoltaikanlage, spart man wirklich Geld und wie viel, muss man anfänglich investieren?

Die Funktionsweise eine Solaranlage?

Prinzipiell funktionieren alle Solaranlagen gleich, ganz egal ob sie privat oder industriell eingesetzt werden. Kurz gesagt, sobald Sonneneinstrahlung auf die Solarzellen trifft, wandeln diese das Licht im weiteren Verlauf in Energie um. Trifft das Licht nun auf die einzelnen Solarzellen einer Photovoltaikanlage, entsteht der sogenannte Gleichstrom. Im weiteren Verlauf fließt dieser zum Wechseltrichter und wird dort zu Wechselstrom umgewandelt. Diese Umwandlung ist so wichtig, damit der Strom in unser Netz passt.

Um festzustellen, wie viel Strom gerade produziert wird, läuft der Strom noch durch einen speziellen Zähler, denn je nach Wetterlage und Tageszeit variiert die entstehende Strommenge. Logischerweise wird abends, wenn es dunkel ist und an regnerischen Tagen, weniger Strom produziert, als mitten am Tag bei strahlendem Sonnenschein. Wird weniger Strom produziert, als wir benötigen, fließt Energie vom Netz zu uns. Produzieren wir mehr Strom, als wir benötigen, fließen die Reste in unser öffentliches Stromnetz.

Spart man Stromkosten?

Noch vor wenigen Jahren war es möglich, mit Photovoltaikanlagen eine Menge Geld zu machen. Aber ist das auch heute noch so?

Heute kann zwar nicht mehr die Rede davon sein, eine Menge Geld zu machen, allerdings ist es machbar, einen Großteil der Stromkosten einzusparen. Natürlich ist es nicht möglich alle Stromkosten zu decken, aber immerhin circa 25 Prozent des Gesamtstromverbrauches. Das macht sich auch an den Zahlen bemerkbar. Denn in Deutschland findet man laut aktuellen Zahlen rund 1 Million Solaranlagen auf den Dächern. Und die Zahlen steigen von Monat zu Monat.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

Viele Menschen denken, wenn sie Solaranlage hören immer noch an die völlig veralteten Preise von vor Jahren. Es kann heute aber keinesfalls mehr die Rede von überteuert und wenig effizient sein, denn die Anschaffungskosten werden immer preiswerter. Daher kann man in den nächsten Jahren weiterhin mit fallenden Preisen rechnen. Experten rechnen bis 2020 mit einer Kostenrückgang um bis zu 50 Prozent.

In erster Linie sind die Anschaffungskosten abhängig von der Anzahl der Kilowatt Peak. Somit sind Anlagen mit einer geringeren Leistung deutlich preiswerter als Anlagen mit hoher Leistung. Es muss aber gesagt werden, dass in

privaten Haushalten Photovoltaikanlagen mit einer geringen Leistung vollkommen ausreichend sind.

Für ein normales Einfamilienhaus entstehen nach momentanem Stand durchschnittlich 8000 – 12000 Euro Kosten. Die Kosten für die Montage sind hierbei schon mit inbegriffen.

Fazit

Abschließend kann also gesagt werden, dass sich die Anschaffung von Photovoltaikanlagen immer lohnt. Gerade in der heutigen Zeit lassen sich mit ihrer Hilfe einiges an Stromkosten einsparen. Zudem ist anzunehmen, dass die Anschaffungskosten in den folgenden Jahren noch weiter sinken. Somit wird die Anschaffung für deutlich mehr Menschen auch zu einem realistischen Gedanken. Ein weiterer Grund ist unsere Umwelt. Denn die Solarenergie gehört zu den wohl umweltfreundlichsten Methoden der heutigen Energiegewinnung.

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